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| Ich
bin der Doctor Eisenbart, |
| kurir'
die Leut nach meiner Art, |
| kann
machen, daß die Blinden geh'n |
| und
daß die Lahmen wieder seh'n. |
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| Mein
allergrößtes Meisterstück |
| das
macht' ich einst in Osnabrück. |
| Podagrisch
war ein alter Knab'; |
| ich
schnitt ihm beide Beine ab. |
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| Das
ist die Art, wie ich kurir', |
| So
ist probat, ich bürg' dafür; |
| Daß
jedes Mittel Wirkung thut, |
| schwör'
ich bei meinem Doctorhut. |
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| Zu
Wimpfen da kurirte ich, |
| ein
kleines Kind gar meisterlich: |
| Dem
Kind zerbrach ich das Genick, |
| woran
es starb zum guten Glück. |
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| Zu
Potsdam trepanirte ich, |
| den
Koch des großen Friederich: |
| Ich
schlug ihn mit dem Beil vor'n Kopf, |
| gestorben
ist der arme Tropf. |
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| Zu
Ulm kurirt ich einen Mann, |
| daß
ihm das Blut vom Beine rann: |
| Er
wollte gern gekuhpockt sein, |
| ich
impft's ihm mit dem Bratspieß ein. |
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| Sodann
dem Hauptmann von der Lust, |
| nahm
ich drei Bomben aus der Brust, |
| die
Schmerzen waren ihm zu groß; |
| Wohl
ihm! Er ist sie gänzlich los. |
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| Es
hat ein Mann aus Langenfalz, |
| ein'n
zentnerschweren Kropf am Hals: |
| Den
schnürt' ich mit dem Hemmseil zu, |
| probatum
est, er hat jetzt Ruh! |
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| Zu
Wien kurirt' ich einen Mann, |
| der
hatte einen hohlen Zahn: |
| Ich
schoß ihn 'raus mit dem Pistol, |
| ach
Gott, wie ist dem Mann so wohl! |
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